Latein

Fachgruppe Latein

Lucas Sieberg
Kristin Swifte
Cornelia Wittmann

Vorstellung des Faches Latein


Wir sind mit unserem Latein noch lange nicht am Ende!

Latein – eine tote Sprache?

Ganz im Gegenteil!

Latein ist toll, weil … (Schüleraussagen)

  • die römische Geschichte und Mythologie interessant und spannend ist.
  • man alte Inschriften verstehen kann.
  • man Fremdwörter und Fachbegriffe besser verstehen kann.
  • viele Quizfragen im Fernsehen durch Lateinkenntnisse beantwortet werden können.
  • im Unterricht viel gerätselt und geknobelt wird.

Der Lateinunterricht bietet noch so viel mehr als nur die Vermittlung von Grammatik und Vokabular. Das Erlernen der lateinischen Sprache (Spracherwerbsphase) ist sehr eng mit dem kulturellen Lernen verbunden – hinter jedem grammatischen Phänomen steht ein interessantes Thema aus dem römischen Lebensalltag, der griechisch-römischen Mythologie oder der römischen Geschichte. Die Schüler und Schülerinnen gehen auf eine Reise in die antike Welt und lernen römische Lebens-, Denk- und Verhaltensweisen kennen und verstehen.

Die Textarbeit steht im Zentrum des Unterrichts: die Erschließung – die adäquate Übersetzung ins Deutsche – die Interpretation lateinischer Texte. Dabei kommt einer strukturierten und kategorisierenden Arbeitsweise große Bedeutung zu, ebenso der Vermittlung und Einübung sogenannter Schlüsselqualifikationen. (siehe weiter unten)

In unserem Lateinunterricht wird systematisch, anschaulich, spielend und kreativ gelernt.

Es besteht kein Zweifel daran, dass es ohne Mühe und Bemühung im Lateinischen nicht geht.

Ja, Latein ist anspruchsvoll, aber „anspruchsvoll“ ist keineswegs ein Synonym für „öde, langweilig und uninteressant“.

Unser Lateinunterricht ist …

motivierend – schülerorientiert – lebensnah

Warum Latein?

Diese Frage beschäftigt viele Fünftklässler und deren Eltern kurz vor der Wahl der zweiten Fremdsprache. Und oft wird diese Frage mit den Zusatz „Latein ist doch eine tote Sprache“ gestellt.
Bezogen auf die Tatsache, dass Latein keine Muttersprache mehr ist und sich nicht mehr wie die „lebenden“ Sprachen bezüglich des Vokabulars und Formenbestandes, der Idiomatik und Grammatik fortentwickelt, ist die lateinische Sprache zweifellos eine tote Sprache.

Und gerade das lässt sich aber auch als Vorteil nutzen.

Latein leistet einen ungeahnten Beitrag zum schulischen Auftrag der Bildung und Ausbildung. Denn die Schule soll nicht nur auf das Leben nach der Schule oder auf bestimmte Berufe vorbereiten, sondern bei den Schülerinnen und Schülern auch eine möglichst umfangreiche Allgemeinbildung erreichen.

Daher ist Latein kein Auslaufmodell, sondern ein gymnasiales Basisfach – das Bildungsfach schlechthin, da der Lateinunterricht vom Inhalt und der Methodik her Wissen und Schlüsselqualifikationen bereitstellt, die ebenso in den anderen Schulfächern von großer Bedeutung sind, wie auch nach der Schule in Ausbildung, Studium und im späteren Berufsleben.
Im Lateinunterricht werden die folgenden Kompetenzen besonders konsequent und intensiv gefördert, gefordert und geschult.

Gründlichkeit Detailgenauigkeit Blick für Zusammenhänge
Ausdauer Konzentrationsfähigkeit strategisches Denken
Analysefähigkeit Umsicht/Folgerichtigkeit problemlösendes Denken
Frustrationstoleranz Kreativität Abwägen von Alternativen

Latein = multivalenter Träger höherer Allgemeinbildung

Latein bringt im schulischen Gesamtcurriculum Leistungen, die von keinem anderen Fach in dieser Breite abgedeckt werden.

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Lateinfahrt

Lateiner on Tour

Auf den Spuren der alten Römer

Im Rahmen des lebendigen Lateinunterrichts bietet sich den Schülerinnen und Schülern zweimal die Gelegenheit, sich auf die Spuren der Römer und ihrer Kulturleistungen zu begeben. Der Tagesausflug ins Museum zur Varusschlacht nach Kalkriese und die mehrtägige Exkursion nach Trier sind feste Bestandteile unseres Lateinunterrichts.

Zur Varusschlacht nach Kalkriese

Die Fahrt ins Museum zur Varusschlacht nach Kalkriese findet mindestens alle zwei Jahre mit dem Doppeljahrgang der Lateiner des 6. und 7. Jahrgangs statt.

Während unseres Besuches werden die Schüler und Schülerinnen von museumspädagogischem Personal betreut und erfahren viel Wissenswertes und Interessantes über die Lebensweise der Römer und Germanen, und alles über die Varusschlacht.

Der erlebnisreiche Tag umfasst zwei ausgesucht Programmpunkte:

1. eine Führung, in der Ausstattung, Bewaffnung, Technik und Kampfstrategien der Römer und Germanen vorgestellt werden. Besonders aufregend ist es, wenn die Schüler und Schülerinnen in die Rollen römischer Legionäre oder germanischer Soldaten schlüpfen und als Formation im Gleichschritt durch den Park marschieren. Die Kinder lernen die militärischen Stärken und Schwächen beider Seiten kennen, indem sie auch die strategische Bedeutung der Wallanlage untersuchen. Anschließend erfolgt die Besichtigung der Dauerausstellung.

2. ein ausgewähltes Mitmachprogramm, bei dem die Schülerinnen und Schüler hautnah in die antike Welt versetzt werden.

Eamus in Augustam Treverorum! – auf nach Trier!

Die mehrtägige Exkursion nach Trier findet mindestens alle zwei Jahre mit dem Doppeljahrgang der Lateiner des 9. und 10. Jahrgangs statt.

Eamus in Augustam Treverorum (Lasst uns nach Trier fahren!) und dann geht es los – ins Land der Treverer, in die 17 v. Chr. von Kaiser Augustus gegründete Stadt, in die älteste Stadt Deutschlands – nach Trier. Auf dieser Studienfahrt gehen die Schülerinnen und Schüler auf eine einzigartige Reise in die antike Römerwelt. Sie begeben sich wortwörtlich auf die Spuren der alten Römer und erleben Lateinunterricht hautnah – zum Anfassen. Im Rahmen eines ausgearbeiteten Programms lernen die Jugendlichen einerseits in besonderer Weise das antike Trier kennen: sie genießen von der Porta Nigra die Aussicht auf die Stadt und Umgebung, stellen sich einen Badetag in den Thermen vor und sind Zuschauer eines imaginären Gladiatorenkampfes. Andererseits erleben die Schülerinnen und Schüler auch das moderne Trier als eine pulsierende Stadt im Herzen Europas.

Unsere Schülerinnen und Schüler kommen immer begeistert von dieser Fahrt zurück, und alle sind sich einig: Trier ist diese (weite) Reise absolut wert.