Politik-Wirtschaft

Fachgruppe Politik-Wirtschaft

Katharina Badenhop
Marco Bekiesch
Florian Gutmann
Wiebke Herrmann
Dorothee Ilien
Elke Neumann
Esmere Rexhahmetaj
Götz Thomsen
Martin Trisch

Vorstellung des Faches Politik


Das Fach Politik/Wirtschaft

„Wir wollen den ganzen Menschen bilden und nicht nur lehren, was nützlich ist.“ A. Tellkampf. Dies ist der Leitgedanke unseres Schulkonzeptes und in diesem Sinne verstehen wir auch die zentralen Zielsetzungen unseres Faches.

Anknüpfend an unseren Leitgedanken fängt bei uns Demokratieförderung nicht mit unserem Fach an und hört auch nicht damit auf. Vielmehr lässt sich Demokratieförderung nur durch eine gelebte Schulkultur erzeugen. Wir begreifen uns als eine Schule, die politische Schulkultur lebt und in gemeinsamer (pluralistischer) Auseinandersetzung auch vorantreibt.

Dies beginnt mit der Achtung der Persönlichkeit jedes einzelnen Schülers/jeder einzelnen Schülerin, was sich z.B. darin zeigt, dass Interessen aufgenommen und berücksichtigt werden, geht über zu Partizipationsmöglichkeiten der Schülerschaft, des Kollegiums und einer kollegialen Schulleitung.

Dem Fach Politik/Wirtschaft kommt bei der Demokratieförderung eine besondere Stellung zu, unsere Zielsetzung ist, mündige Individuen in politischer wie in wirtschaftlicher Hinsicht zu fördern. Beziehungsweise die Voraussetzungen zu liefern, sich immer wieder von neuem „Mündigkeit“ anzueignen, als ein ständiger Prozess der Auseinandersetzung mit und in der Gesellschaft.
So begreifen wir unsere Schulkultur und darauf aufbauend unsere Lernkultur, die zentral Handlungsfähigkeit und Persönlichkeitsentwicklung als Zielsetzung beinhaltet. Im Fach Politik fördern wir dies methodisch z.B. durch das Einbeziehen von Planspielen und Simulationen, wie die U18-Wahl, durch Zusammenarbeit mit Experten und Vereinen sowie durch das Einbeziehen außerschulischer Lernorte, wie z.B. das Besuchen des Rathauses, Landtags bis hin zum Bundestag, etc.
Viele Bestandteile des Politik/Wirtschaftscurriculums sind bei uns nicht nur im schuleigenen Curriculum etabliert, sondern darin, wie sich die Schule als Ganzes auffasst, wie oben bereits erwähnt, in unserer Schulkultur. Das gehört zu unserer Vorstellung von vernetztem Denken und Lernen. Als Beispiel kann hier die Nachhaltigkeit als integrierendes Fachkonzept dienen. Wir möchten Nachhaltigkeit nicht nur z.B. thematisch in puncto Konsum oder Globalisierung und Klimaschutz in unserem Fach einbinden, auch nicht allein ergänzend Wirtschaftsprozesse in Bezug auf Nachhaltigkeit reflektieren, sondern Nachhaltigkeit ist als Gesamtkonzept in der Schule etabliert und umfasst als solches dann auch beispielsweise Fairtradeprodukte in der Caféteria, als auch interkulturelles Lernen im Europaprojekt.
Natürlich dient auch unserer Fachgruppe der Beutelsbacher Konsens mit seinen drei Bezügen (Überwältigungsverbot, Kontroversitätsgebot und Schülerorientierung) als klare pädagogische Handlungsorientierung. Der Mut zur Kontroversität schließt immer auch Toleranz mit ein.